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Kaffee Challenge 2010

Februar 7th, 2010

Arven ruft zu einer Blogparade auf, an der ich gerne teilnehme:

Was wäre doch das Leben ohne
unsere geliebte Kaffeebohne.
Es würde nicht geröstet und gemahlen
Kaffeefreaks erlitten Höllenqualen.

Und würde dann erscheinen eine gute Fee
wir würden jammernd klagen: Ich brauch’ Kaffee.
Die gute Fee verstünde die Welt nicht mehr,
die Qualen der Menschen betrübte sie sehr.

Kein Tee, kein Bier, kein Muckefuck
nähme den Kaffeefreaks den Druck.
Es würde hin und her experimentiert,
dabei heftig und laut diskutiert.

Und endlich nach geraumer Zeit
wäre das Ergebnis dann so weit,
die Kaffeefreaks hätten nie den Mut verloren
und die Kaffeebohnen wären neu geboren.

So herrschte wieder Glück auf dieser Welt
mit dem geschmackvollen Getränk für wenig Geld.
Alle wären wieder voller Freude und Glück
und schauten aus den Augen ganz verzückt.

Die Topp-100-Bücher

Februar 6th, 2010

Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich bereits auf den verschiedensten Blogs diese Bücher-Liste gesehen habe. Stöckchen sind zwar immer weniger mein Ding, aber dieses hier möchte ich als Lese-Fan doch einmal aufgreifen. Also, die Bücher, die ich gelesen habe, sind fett gedruckt. Los geht’s.

01. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien
02. Die Bibel
03. Die Säulen der Erde, Ken Follett
04. Das Parfum, Patrick Süskind
05. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry
06. Buddenbrooks, Thomas Mann
07. Der Medicus, Noah Gordon

08. Der Alchimist, Paulo Coelho
09. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling
10. Die Päpstin, Donna W. Cross
11. Tintenherz, Cornelia Funke
12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon
13. Das Geisterhaus, Isabel Allende
14. Der Vorleser, Bernhard Schlink
15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe
16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón
17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
18. Der Name der Rose, Umberto Eco
19. Illuminati, Dan Brown
20. Effi Briest, Theodor Fontane
21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling

22. Der Zauberberg, Thomas Mann
23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell
24. Siddharta, Hermann Hesse
25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende
27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn
28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt
29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse
30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley
31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
32. Die Glut, Sándor Márai
33. Homo faber, Max Frisch
34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
36. Huntert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
37. Owen Meany, John Irving
38. Sofies Welt, Jostein Gaarder
39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams
40. Die Wand, Marlen Haushofer
41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
43. Der Stechlin, Theodor Fontane

44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse
45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
47. Der Laden, Erwin Strittmatter
48. Die Blechtrommel, Günter Grass
49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
50. Der Schwarm, Frank Schätzing
51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks
52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling
53. Momo, Michael Ende
54. Jahrestage, Uwe Johnson
55. Traumfänger, Marlo Morgan
56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger
57. Sakrileg, Dan Brown
58. Krabat, Otfried Preußler
59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren
60. Wüstenblume, Waris Dirie
61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro
62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
63. Mittsommermord, Henning Mankell
64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi
67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse
68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher
69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling
70. Tagebuch, Anne Frank

71. Salz auf unserer Haut, Benoite Groult
72. Jauche und Levkojen, Christine Brückner
73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann
75. Was ich liebte, Siri Hustvedt
76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers
77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
79. Winnetou, Karl May
80. Désiree, Annemarie Selinko
81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving
83. Die Sturmhöhe, Emily Bronté
84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern
85. 1984, George Orwell
86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy
87. Paula, Isabel Allende
88. Solange zu da bist, Marc Levy
89. Es muss nicht immer Kaviar sein, J. M. Simmel
90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho
91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
93. Schachnovelle, Stefan Zweig
94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi
96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojeweski
97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
99. Jane Eyre, Charlotte Bronté
100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood

tausend-strahlende-sonnen1

von Khaled Hosseini
ISBN: 978-3-8333-0589-4

Inhalt: Mariam ist 15 Jahre alt, als sie aus der Provinz nach Kabul geschickt und mit dem 30 Jahre älteren Schuhmacher Raschid verheiratet wird. Jahre später kommt die Familie der Nachbarstochter Laila bei einem Bombenangriff ums Leben. Laila bleibt keine Wahl: Sie wird Raschids Zweitfrau. Das anfängliche Misstrauen zwischen Mariam und Laila weicht einer tiefen Freundschaft. Bald wehren sie sich gemeinsam gegen Raschids Brutalität. Während der Taliban-Herrschaft überstehen sie Bombardierungen, Hunger und physischer Gewalt - und ihre Stärke wächst ins schier Übermenschliche.

Lilie sagt: Schon lange hat mich ein Buch nicht mehr so gefesselt, wie dieses. Zum einen wird hier die dramatische Geschichte Afghanistans, ein Portrait der afghanischen Gesellschaft und zum anderen das erschütternde Schicksal zweier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können, erzählt. Eine Geschichte, die dem Leser zeigt, dass Solidarität und Menschlichkeit immer möglich sind, gleichgültig wie grausam die Umstände auch sind.
Sehr empfehlenswert.

Von Lerchen und Eulen

Februar 3rd, 2010

Also, wir Menschen sind tagaktive Lebewesen. Unsere innere Uhr sieht das so vor. Tief in uns ist ein Regelmechnismus von Licht, Dunkelheit und Hormonhaushalt verankert. In den Grundzügen arbeitet diese innere Uhr bei jedem gleich. Und doch gibt es Unterschiede. Denn der Tag-Nacht-Rhythmus kann eine Versetzung von ein paar Stunden aufweisen. Und schon haben wir die Erklärung dafür, warum es Lerchen und Eulen unter uns gibt!

Am gesündesten wäre es, wenn wir alle nach unserer biologischen Uhr leben könnten. Doch leider ist das häufig nicht möglich. Die Eulen, die morgens früh raus und die Lerchen, die bis in die Abendstunden arbeiten müssen, leben nicht im Einklang mit ihrer inneren Uhr. Extrem betroffen sind zum Beispiel Schichtarbeiter: Früh-, Spät- und Nachtschicht im Wechsel …

Ich bin eine Lerche und froh darüber, dass ich (fast) meiner biologischen Uhr angepasst leben kann. Und wie ist das bei euch?

Zeichnen

Januar 30th, 2010

Von Mamüs letzten Beitrag (irgendwie klappt die Verlinkung nicht, ihr findet sie aber im Blogroll :oops: ) inspiriert, habe ich meine Zeichnungen einmal hervorgeholt und mit erstauntem Schrecken festgestellt, dass ich nunmehr seit ungefähr zweieinhalb Jahren nicht mehr gezeichnet habe. Schade! Denn zeichnen ist Entspannung pur.

cameron-diaz

Es macht einfach Spaß, sich aus Zeitschriften irgendwelche Vorlagen herauszusuchen, um diese umzusetzen. Na ja, es wenigstens zu versuchen.

charles-bronson

Und wenn einem der Bleistift nicht reicht, dann greift man eben zu den Buntstiften …

das-haus-aus-psycho

oder vielleicht doch zu den Pastellkreiden?

geige

Egal, womit - zeichnen erfüllt, bringt Freude und macht Spaß!

in-den-20ern

Versucht es doch auch einmal!

Unterwegs

Januar 28th, 2010

Ein Tourist macht Station in einem Kloster. Er wird freundlich aufgenommen, und man bietet ihm eine Mönchszelle als Schlafquartier an. Darin stehen nur ein Bett und ein Stuhl. In der Tür fragt der Tourist erstaunt: “Und wo sind Ihre Möbel?” “Wo sind denn Ihre?”, erwidert der Mönch. Verwirrt antwortet der Tourist: “Ich bin ja nur auf der Durchreise.” Der Bruder lächelt: “Wir auch.”

(aus: Typisch! Kleine Geschichten für andere Zeiten, Andere Zeiten e.V.)

Diese kleine Geschichte führe ich mir immer wieder vor Augen, wenn ich Gefahr laufe, dem Konsumverhalten unserer heutigen Zeit zu verfallen. Zugegeben, manchmal werde ich rückfällig, aber ich arbeite daran … ;-)

Sonntagnachmittag …

Januar 24th, 2010

Mein Sessel und ich verstehen uns wirklich besonders gut. An einem Sonntag wie heute empfängt er mich mit offenen Armen, hält eine Kuscheldecke für mich bereit. Und ich? Ich begebe mich bereitwillig in seine Umarmung, lasse mich einwickeln in wohlige Wärme, lehne meinen Kopf an seine breite Lehne und schließe meine Augen. Ruhe! Stille! Meine Gedanken rücken ab in eine andere Welt. Nach und nach entspannt sich mein Körper. Manchmal schlafe ich sogar ein. Doch heute widme ich mich meiner Lektüre - tauche ein in die Welt eines anderen Landes, in ein Schicksal, das mich zu Tränen rührt. Doch mein Sessel gibt mir Halt und beschützt mich. Ja, mein Sessel und ich - wir verstehen uns wirklich gut …

Die lästige Fliege

Januar 21st, 2010

Du lästige Fliege
wenn ich dich kriege,
ich hol’ jetzt die Fliegenklatsche,
dann sitzt du in der Patsche. 

Dann hat es sich ausgesummt,
es wird nicht mehr gebrummt,
endlich herrscht dann Stille,
ja - das ist mein Wille.

Doch schnell bist du,
das gebe ich gerne  zu,
ich jage dich durch’s Zimmer,
doch ich verfehle dich immer.

Bei der Jagd ging zu Bruch eine Tasse.
Oh - wie sehr ich diese Fliege hasse!
Munter brummt sie immer weiter
und das stimmt mich gar nicht heiter.

Jetzt stoße ich mir noch den dicken Zeh,
du blödes Vieh - das tut doch weh!
Mir scheint, als lache sie in sich hinein.
Das darf doch wohl nicht wahr sein!

So geht noch eine Weile dieses Spiel.
Ehrlich - langsam wird es mir zuviel.
Da verabschiedet sich mit Hohn und ohne Respekt,
dieses fürchterlich lästige Insekt.

Sie steuert ziemlich zielgerecht
- und beendet somit das Gefecht -
aufs offene Küchenfenster zu,
und ich  - ich hab’ nun endlich Ruh’.

Fettes und Süßes

Januar 19th, 2010

Fett ist der ultimative Geschmacksträger. Was wäre ein Kuchen ohne Butter, ja sogar Sahne ohne Fett? Stellt euch einmal Omas Butterstreusel oder belgische Pralinen ganz ohne Butter vor. Kein richtiger Geschmack käme zustande.

Süße muss von Honig oder Zucker stammen, sonst bleibt uns ein fader oder gar chemischer Nachgeschmack im Mund. Süßstoffe sind ungesunde Ersatzstoffe, entwickelt für Menschen, die beispielsweise Cola light zu Pommes und Co. genießen, um ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen. Ehrlich, habe ich kennen gelernt.

Irgendwann beginnen wir jeden köstlichen Genuss an unseren Hüften treulich zu bunkern - vielleicht kommen ja mal schlechtere Zeiten - und diesen Vorrat werden wir nur schwerlich wieder los. Denn solche schlechten Zeiten kennen die meisten von uns wohl nicht. Und dann kommt der Zeitpunkt, an dem wir uns entscheiden müssen. Werden wir im Alter ein wunderbares etwas rundliches Geschöpf, das nie verlernt hat zu genießen oder wollen wir zu jenen verhärmten unzufriedenen asketischen Alten werden, zwar mit einer gewissen Lebenserwartung, aber mit einem lebenslangen Verzicht auf Genuss?

Das Leben hält so manches große und kleine Unglück bereit. Wir müssen es uns nicht auch noch durch ständigen Verzicht und light-Produkte schwerer machen.

Wir leben heute im Zeitalter der Handys. Diese kleinen portablen Geräte, mit denen wir alles Mögliche anstellen können - sogar telefonieren! Und - wir sind immer und überall damit erreichbar. Wir haben bereitwillig unsere Freiheit aufgegeben, mal für ein paar Stunden unauffindbar zu verschwinden.

Kinder bekommen es bereits, bevor sie Handy überhaupt buchstabieren können und im Supermarkt wird schnell der Ehepartner angerufen, um über die Kartoffelpreise und den Unterschied zwischen mehlig, vorwiegend festkochend und festkochend zu diskutieren. Geschäftsgespräche werden auf der Toilette geführt, die intimsten Geheimnisse während der Fahrt mit Bus und Bahn besprochen. Die wohl am häufigsten gestellte Frage der heutigen Zeit beim Telefonieren lautet: “Wo bist du gerade?” Als moderner Mensch hat man nervös zu werden, wenn diese kleine elektronische Fuß- … ähm, Verzeihung … Handfessel nicht in greifbarer Nähe zu finden ist.

Wie konnten wir früher nur ohne Handy leben? Ja, wie konnten wir sogar überleben?