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Archiv für Januar, 2010

Zeichnen

Samstag, Januar 30th, 2010

Von Mamüs letzten Beitrag (irgendwie klappt die Verlinkung nicht, ihr findet sie aber im Blogroll ) inspiriert, habe ich meine Zeichnungen einmal hervorgeholt und mit erstauntem Schrecken festgestellt, dass ich nunmehr seit ungefähr zweieinhalb Jahren nicht mehr gezeichnet habe. Schade! Denn zeichnen ist Entspannung pur.

Es macht einfach Spaß, sich aus Zeitschriften irgendwelche Vorlagen herauszusuchen, [...]

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Unterwegs

Donnerstag, Januar 28th, 2010

Ein Tourist macht Station in einem Kloster. Er wird freundlich aufgenommen, und man bietet ihm eine Mönchszelle als Schlafquartier an. Darin stehen nur ein Bett und ein Stuhl. In der Tür fragt der Tourist erstaunt: “Und wo sind Ihre Möbel?” “Wo sind denn Ihre?”, erwidert der Mönch. Verwirrt antwortet der Tourist: “Ich bin ja nur [...]

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Sonntagnachmittag …

Sonntag, Januar 24th, 2010

Mein Sessel und ich verstehen uns wirklich besonders gut. An einem Sonntag wie heute empfängt er mich mit offenen Armen, hält eine Kuscheldecke für mich bereit. Und ich? Ich begebe mich bereitwillig in seine Umarmung, lasse mich einwickeln in wohlige Wärme, lehne meinen Kopf an seine breite Lehne und schließe meine Augen. Ruhe! Stille! Meine [...]

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Die lästige Fliege

Donnerstag, Januar 21st, 2010

Du lästige Fliege
wenn ich dich kriege,
ich hol’ jetzt die Fliegenklatsche,
dann sitzt du in der Patsche. 
Dann hat es sich ausgesummt,
es wird nicht mehr gebrummt,
endlich herrscht dann Stille,
ja - das ist mein Wille.
Doch schnell bist du,
das gebe ich gerne  zu,
ich jage dich durch’s Zimmer,
doch ich verfehle dich immer.
Bei der Jagd ging zu Bruch eine Tasse.
Oh - wie [...]

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Fettes und Süßes

Dienstag, Januar 19th, 2010

Fett ist der ultimative Geschmacksträger. Was wäre ein Kuchen ohne Butter, ja sogar Sahne ohne Fett? Stellt euch einmal Omas Butterstreusel oder belgische Pralinen ganz ohne Butter vor. Kein richtiger Geschmack käme zustande.
Süße muss von Honig oder Zucker stammen, sonst bleibt uns ein fader oder gar chemischer Nachgeschmack im Mund. Süßstoffe sind ungesunde Ersatzstoffe, entwickelt [...]

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Wie konnten wir nur überleben?

Sonntag, Januar 17th, 2010

Wir leben heute im Zeitalter der Handys. Diese kleinen portablen Geräte, mit denen wir alles Mögliche anstellen können - sogar telefonieren! Und - wir sind immer und überall damit erreichbar. Wir haben bereitwillig unsere Freiheit aufgegeben, mal für ein paar Stunden unauffindbar zu verschwinden.
Kinder bekommen es bereits, bevor sie Handy überhaupt buchstabieren können und im [...]

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Rituale

Freitag, Januar 15th, 2010

Ich mag Rituale. Rituale geben meinem Leben Sicherheit, Geborgenheit. Es sind oftmals Kleinigkeiten, unscheinbare Gewohnheiten, die mich wie eine wohlige und wärmende Decke in kalten Wintertagen einwickeln, Glücksgefühle in mir hervorrufen.
Schreiben ist auch so ein Ritual. Ich schlage mein Ideenbuch auf und nehme meinen angenehm leichten und griffigen Linkshänder-Füller zur Hand, bringe meinen Kopf in [...]

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Im Wartezimmer

Dienstag, Januar 12th, 2010

Da sitze ich nun im Wartezimmer
und lausche dem Stöhnen und Gewimmer.
Eigentlich mag ich hier nicht sein,
doch ich brauche für meinen Schatz einen
Poliklinikberechtigungsschein.
Der Mann mit der pfeifenden Brust
verursacht mit immer weniger Lust
hier zu sitzen und zu warten -
durchs Fenster sehe ich einen Garten.
Eine alte Dame geplagt von Husten
hört nicht mehr auf zu prusten.
Sie schneuzt und niest [...]

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Der Traum vom Fliegen

Montag, Januar 11th, 2010

Manchmal träume ich davon, fliegen zu können. Nein, kein Flugzeug oder Hubschrauber. Auch meine ich nicht das Fliegen, welches durch Drogen hervorgerufen wird. Schließlich will ich ja die Kontrolle behalten!
Ich möchte manchmal einfach nur meine Arme ausbreiten und voller Leichtigkeit in die Lüfte schweben, gerade so wie ein phantastisches Wesen. Ich würde dann immer höher [...]

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von Ulrike Purschke
dtv
ISBN: 978-3-423-21031-7
Inhalt: Hendrikje Schmidt ist eine Pechvogelin. Nun sitzt sie im Gefängnis und erzählt ihrer Psychologin Dr. Palmenberg ihre Geschichte. Denn eigentlich hatte sie ihr Leben mal im Griff. Tagsüber arbeitet sie als Bedienung in einem Café und nachts malt sie Bilder. Die Aussichten auf eine Ausstellung stehen gut, doch dann kommt es [...]

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