Über den Autor

Drei Bauarbeiter sind dabei, Steine zu behauen, als ein Kind dazu kommt und den ersten Arbeiter fragt: “Was tust du da?”

“Siehst du das denn nicht?”, meint der und sieht nicht einmal auf. “Ich behaue Steine!”

“Und was tust du da?”, fragt das Kind den zweiten.

Seufzend antwortet der: “Ich verdiene Geld, um für meine Familie Brot zu beschaffen. Meine Familie ist groß.”

Das Kind fragt den dritten: “Was tust du?”

Dieser blickt hinauf in die Höhe und antwortet leise: “Ich baue einen Dom!”

(nach Manfred Frigger aus Typisch! Kleine Geschichten für andere Zeiten)

Alles eine Frage des Blickwinkels …

20 Antworten to “Was tust du?”

  1. Da sieht man mal, liebe Iris, wie unterschiedlich die Sichtweise der Menschen ist. Alle tun das Gleiche und jeder sieht es mit anderen Augen.
    Ich würde lieber den Dom bauen. ;-)

    Liebe Grüße,
    Martina

    Mamü

  2. Liebe Iris

    Wieder einer dieser schönen Kurztexte, auch der hier regt zum Nachdenken an.
    Auf den Blickwinkel kommt es an, ja, wie wahr! Man sollte bemüht sein stets die Dinge aus verschiedenen Blickwinkel zu `beleuchten´, wahrscheinlich findet man so schneller zu dem, der für einen selbst der `richtige´ Blickwinkel ist.
    Einen Dom bauen - eine schöne Sichtweise! So wird die schwerste Arbeit zum Vergnügen :-) .

    Liebe Grüße,
    von Wally

    Wally

  3. Ich finde, Arbeit bleibt Arbeit. Entweder sie macht einem Spaß oder auch nicht. :-)

    Babbeldieübermama

  4. Und dann gibt es noch diejenigen, die es aus allen Blickwinkeln betrachten :-)

    Lilo

  5. Diese Geschichte ist wunderschön, liebe Iris!
    Und ich muss an Michealangelo denken, der im Marmorblock bereits den David gesehen hat…
    Alles Liebe für dich, Elisabeth

    Elisabeth

  6. Ja, liebe Martina, den Dom zu bauen ist wohl die erfüllendste Arbeit …
    Liebe Grüße
    Iris

    Lilie

  7. Liebe Wally,
    ja, so ist es. Wenn man sich so mit seiner Arbeit identifizieren kann, dass man erkennt, dass man an dem Endergebnis mitgearbeitet hat, ist doch sehr viel erfüllender, als wenn ich lediglich “Steine behaue”, nicht wahr?
    Liebe Grüße
    Iris

    Lilie

  8. Liebe Bärbel,
    natürlich bleibt Arbeit Arbeit. Aber wenn sie trotz allem noch Spaß macht, erfüllt mich das mehr, als wenn es unliebsam ist, oder?
    Liebe Grüße
    Iris

    Lilie

  9. Stimmt, liebe Lilo, ich denke, Mischformen sind durchaus möglich ;-) Liebe Grüße
    Iris

    Lilie

  10. Liebe Elisabeth,
    ja, Michelangelo hatte seine Visionen und sah sie - noch bevor er sie anging - vor seinem geistigen Auge. Er arbeitete aus einer Berufung heraus, die wohl schönste Art und Weise zu arbeiten.
    Herzliche Grüße
    Iris

    Lilie

  11. Den dritten Mann würde ich lieben und mit ihm träumen.

    Ich freud mich über Deine Worte bei mir!

    bruni kantz

  12. Arbeit adelt und macht glücklich… wo ist meine Augenbinde?

    Wortman

  13. Aus Wesentliche kommts an, was? ;)

    Schaps

  14. Ich liebe deine Texte…man philosophiert und denkt noch sehr lange darüber nach, einfach toll :)

    Arven

  15. Liebe Bruni, wahrscheinlich kann man auch nur mit jemanden träumen, der auch Visionen hat …

    Lilie

  16. Lieber Worti, hast du sie verlegt - die Augenbinde?

    Lilie

  17. Genau, lieber Schaps ;-)

    Lilie

  18. Liebe Arven,
    leider ist dieser Text nicht meiner Feder entsprungen. Freue mich aber trotzdem über dein Kompliment ….
    Liebe Grüße
    Iris

    Lilie

  19. Ich baue auch lieber einen Dom, als ein großes Gebäude aus lauter Steinen. Wenn man weiß wofür man schafft (schwäbisch), dann geht alles leichter und macht zudem auch noch mehr Spaß.

    bettfertige Grüße, Petra

    piri

  20. Liebe Piri, da kann ich dir nur zustimmen :D
    Herzliche Grüße
    Iris

    Lilie

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