Drei Bauarbeiter sind dabei, Steine zu behauen, als ein Kind dazu kommt und den ersten Arbeiter fragt: “Was tust du da?”
“Siehst du das denn nicht?”, meint der und sieht nicht einmal auf. “Ich behaue Steine!”
“Und was tust du da?”, fragt das Kind den zweiten.
Seufzend antwortet der: “Ich verdiene Geld, um für meine Familie Brot zu beschaffen. Meine Familie ist groß.”
Das Kind fragt den dritten: “Was tust du?”
Dieser blickt hinauf in die Höhe und antwortet leise: “Ich baue einen Dom!”
(nach Manfred Frigger aus Typisch! Kleine Geschichten für andere Zeiten)
Alles eine Frage des Blickwinkels …

Da sieht man mal, liebe Iris, wie unterschiedlich die Sichtweise der Menschen ist. Alle tun das Gleiche und jeder sieht es mit anderen Augen.
Ich würde lieber den Dom bauen.
Liebe Grüße,
Martina
Mamü
November 6th, 2009
Liebe Iris
Wieder einer dieser schönen Kurztexte, auch der hier regt zum Nachdenken an.
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Auf den Blickwinkel kommt es an, ja, wie wahr! Man sollte bemüht sein stets die Dinge aus verschiedenen Blickwinkel zu `beleuchten´, wahrscheinlich findet man so schneller zu dem, der für einen selbst der `richtige´ Blickwinkel ist.
Einen Dom bauen - eine schöne Sichtweise! So wird die schwerste Arbeit zum Vergnügen
Liebe Grüße,
von Wally
Wally
November 6th, 2009
Ich finde, Arbeit bleibt Arbeit. Entweder sie macht einem Spaß oder auch nicht.
Babbeldieübermama
November 6th, 2009
Und dann gibt es noch diejenigen, die es aus allen Blickwinkeln betrachten
Lilo
November 6th, 2009
Diese Geschichte ist wunderschön, liebe Iris!
Und ich muss an Michealangelo denken, der im Marmorblock bereits den David gesehen hat…
Alles Liebe für dich, Elisabeth
Elisabeth
November 6th, 2009
Ja, liebe Martina, den Dom zu bauen ist wohl die erfüllendste Arbeit …
Liebe Grüße
Iris
Lilie
November 6th, 2009
Liebe Wally,
ja, so ist es. Wenn man sich so mit seiner Arbeit identifizieren kann, dass man erkennt, dass man an dem Endergebnis mitgearbeitet hat, ist doch sehr viel erfüllender, als wenn ich lediglich “Steine behaue”, nicht wahr?
Liebe Grüße
Iris
Lilie
November 6th, 2009
Liebe Bärbel,
natürlich bleibt Arbeit Arbeit. Aber wenn sie trotz allem noch Spaß macht, erfüllt mich das mehr, als wenn es unliebsam ist, oder?
Liebe Grüße
Iris
Lilie
November 6th, 2009
Stimmt, liebe Lilo, ich denke, Mischformen sind durchaus möglich
Liebe Grüße
Iris
Lilie
November 6th, 2009
Liebe Elisabeth,
ja, Michelangelo hatte seine Visionen und sah sie - noch bevor er sie anging - vor seinem geistigen Auge. Er arbeitete aus einer Berufung heraus, die wohl schönste Art und Weise zu arbeiten.
Herzliche Grüße
Iris
Lilie
November 6th, 2009
Den dritten Mann würde ich lieben und mit ihm träumen.
Ich freud mich über Deine Worte bei mir!
bruni kantz
November 6th, 2009
Arbeit adelt und macht glücklich… wo ist meine Augenbinde?
Wortman
November 7th, 2009
Aus Wesentliche kommts an, was?
Schaps
November 7th, 2009
Ich liebe deine Texte…man philosophiert und denkt noch sehr lange darüber nach, einfach toll
Arven
November 7th, 2009
Liebe Bruni, wahrscheinlich kann man auch nur mit jemanden träumen, der auch Visionen hat …
Lilie
November 7th, 2009
Lieber Worti, hast du sie verlegt - die Augenbinde?
Lilie
November 7th, 2009
Genau, lieber Schaps
Lilie
November 7th, 2009
Liebe Arven,
leider ist dieser Text nicht meiner Feder entsprungen. Freue mich aber trotzdem über dein Kompliment ….
Liebe Grüße
Iris
Lilie
November 7th, 2009
Ich baue auch lieber einen Dom, als ein großes Gebäude aus lauter Steinen. Wenn man weiß wofür man schafft (schwäbisch), dann geht alles leichter und macht zudem auch noch mehr Spaß.
bettfertige Grüße, Petra
piri
November 7th, 2009
Liebe Piri, da kann ich dir nur zustimmen
Herzliche Grüße
Iris
Lilie
November 8th, 2009