Manchmal träume ich davon, fliegen zu können. Nein, kein Flugzeug oder Hubschrauber. Auch meine ich nicht das Fliegen, welches durch Drogen hervorgerufen wird. Schließlich will ich ja die Kontrolle behalten!
Ich möchte manchmal einfach nur meine Arme ausbreiten und voller Leichtigkeit in die Lüfte schweben, gerade so wie ein phantastisches Wesen. Ich würde dann immer höher und höher steigen, dabei immer leichter werden. Meine Körperhaltung würde in der Höhe immer gerader, das Atmen fiele leichter. Nichts, aber auch gar nichts lastete auf mir. Ich würde durch die Luft gleiten und die Welt unter mir erschiene klein, ja fast wie Spielzeug. Der Wind durchströmte mich und nähme alles Belastende mit sich und ich bliebe übrig - rein und unbeschwert - frei! Niemand käme an mich heran, denn ich flöge schneller als alle anderen fliegenden Lebewesen und meine Loopings wären einmalig! Freiheit! Eins sein mit der Natur.
Und kehrte ich dann auf die Erde zurück, dann wäre es wie ein neuer Anfang. Ich wäre stark und voller Kraft, denn ich wüsste, dass ich nur meine Arme ausbreiten müsste, um das Gefühl der Freiheit spüren zu können.

Ein schöner Wunsch der Dich begleitet. Er ist ja nicht neu, aber bis heute in der reinen Form leider noch nicht machbar. Vielleicht aber wird sich Dein Traum in ein paar millionen Jahren erfüllen. Die Evolution hat ja bereits mehrfach für Überraschungen gesorgt. Gut, das dauert noch ein Weilchen, doch wer weiß…
Sei lieb gegrüßt
Kvelli
Jouir la vie
Januar 11th, 2010
Liebe Iris,
ein schöner Text. Er spricht mir aus der Seele und erinnert mich an mein Gedicht “Der Traum vom Fliegen”. Es entstand als ich auf der Zugspitze Vögel beobachtete.
Ich stelle mir manchmal vor, als Vogel wiedergeboren zu werden.
Liebe Grüße,
Martina
Mamü
Januar 11th, 2010
Ich träume oft, dass ich fliege.
Und wenn ich dann lande (aufwache) reue ich mich auf den nächsten Traum dieser Art.
Ist doch schon mal ein Anfang.
Und die Evolution wird nicht den Menschen das Fliegen lehren, sondern ein neues Wesen kreiren. Denke ich.
Miki
Januar 11th, 2010
Lieber Kvelli,
wer weiß … Vielleicht breite ich irgendwann mal meine Arme aus und fliege … und dann winke ich dir zu …
Ganz liebe Grüße
Iris
Lilie
Januar 11th, 2010
Liebe Martina,
danke. Der Wunsch zu fliegen hat mit Sicherheit auch etwas mit dem Wunsch zu entfliehen zu tun …
Aber ein Vogel möchte ich nicht sein. Der Speiseplan entspricht nicht so ganz meinen Vorstellungen
Lieben Gruß
Iris
Lilie
Januar 11th, 2010
Liebe Miki,
wahrscheinlich werden wir dieses neue Wesen nicht mehr kennenlernen … Aber wer weiß …
Lieben Gruß
Iris
Lilie
Januar 11th, 2010
Du machst aber grad nichts durch, oder? Könnt man jetzt denken
Aber das mit dem Fliegen scheint eher was anderes zu sein. Einfach dieses Gefühl der Freiheit.
Schaps
Januar 11th, 2010
Wer träumt nicht vom Fliegen? Ich jedenfalls fliege oft in Gedanken, aber so schön, wie du es ausdrückst, habe ich es noch nie getan. Einmal habe ich auf einer Sprungschanze gestanden, da wollte ich aber doch niemals herunterfahren, ich denke, das ist dann doch was ganz anderes. Lieber schweben und träumen und die Welt von oben betrachten.
Wunderherzliche Grüße
Petra
piri
Januar 11th, 2010
Lieber Schaps,
die Krankheit meines Mannes ist manchmal schon sehr belastend. Und dann wünsche ich mir so zu fliegen, wie ich es beschrieben habe. Alles wird ganz klein und leicht. Einfach ein Gefühl der Freiheit …
Lieben Gruß
Iris
Lilie
Januar 11th, 2010
Liebe Iris,
mit entfliehen hatte das bei mir zu dem Zeitpunkt nicht unbedingt zu tun, glaube ich, zumindest nicht nur. Eher diese Freiheit des Fliegens zu empfinden, diese Leichtigkeit und der Spaß dabei.
Es sah jedenfalls so aus, als hätten die Vögel Spaß bei ihrer Flugakrobatik. 
Und bei diesem Spaß Kraft zu sammeln für die Landung.
Liebe Grüße,
Martina
P.S. Aber vielleicht auch dem Alltag für eine Weile zu entfliehen. Wenn du das mit entfliehen meinst, dann ja.
Ach ja, und ich picke als Vogel eben einfach nur Körner.
Mamü
Januar 11th, 2010
Liebe Piri,
von einer Sprungschanze würde ich auch nicht fahren
Schön, dass dir mein Text gefällt. Schweben und träumen und die Welt von oben betrachten, ja, das hast du schön gesagt.
Lieben Gruß zu dir
Iris
Lilie
Januar 11th, 2010
Liebe Martina,
bei mir ist es eine Mischung aus beidem. Zum einen das “reine” Gefühl der Freiheit spüren zu wollen und zum anderen auch dem Alltag, den Sorgen, den unzähligen Terminen entfliehen zu wollen. Zumindest für eine kurze Zeit. Ich denke, da hat jeder etwas anderes, wovor er eine zeitlang entfliehen und Ballast abwerfen möchte. Ich will das gar nicht so sehr konkretisieren …
Liebe Grüße an einen vegetarischen Vogel in spe
Iris
Lilie
Januar 11th, 2010
So habe ich auch schon geträumt und ich “weiß” wie schön es sich anfühlt. Du hast das gut nachvollziehbar beschrieben.
Ich wünsche dir immer mal die eine oder andere Möglichkeit zu fliegen. Im wahren Leben, ohne Flügel aber mit der Seele.
Chinomso
Januar 11th, 2010
Danke, liebe Chinomso. Und wenn sich die Möglichkeit ergibt, dann fühlt es sich fast so schön an, wie im Traum.
Sei lieb gegrüßt
Iris
Lilie
Januar 11th, 2010
[...] Lilie etwas über das Fliegen schrieb, hat mich das sehr inspiriert auch meine Gedanken dazu aufzuschreiben. Vorab aber ein Lieblingslied [...]
voller worte » Blog Archive » Fliegen
Januar 12th, 2010
Liebe Iris,
um fliegen zu können muss ich genau diese Kontrolle aufgeben, muss bewusst loslassen können…
Aber ich will es bewusst genießen und mich nicht zudröhnen mit irgendwas, nein, ich will es pur und voll und mit allen Sinnen…
Alles Liebe und guten Flug für dich, Elisabeth
Elisabeth
Januar 12th, 2010
Liebe Elisabeth,
da hast du wohl recht. Das Zauberwort heißt “loslassen” und dann geht es ab in die Lüfte … Danke dir.
Sei lieb gegrüßt
Iris
Lilie
Januar 13th, 2010
Liebe Iris
Den Traum vom Fliegen träume ich auch ab und zu, wobei es bei mir auch eher in Richtung “wegfliegen” geht, um dem was an mir nagt zu entkommen, wenigstens für eine kleine Weile
. Darum “fliege ich” ich gerne mit den Fingern über die Tasten, flüchte so in andere Welten, abseits von Kummer und Sorgen.
Liebe Grüße,
von Wally
Wally
Januar 13th, 2010
Liebe Wally,
Liebe Grüße
“mit den Fingern über die Tasten fliegen”, dabei seinen Gedanken freien Lauf lassen … ja, das hat was
Iris
Lilie
Januar 13th, 2010
Als Kind habe ich häufig davon geträumt und es nach dem Aufwachen immer noch eine Zeit geglaubt. Aber ich habe leider nie Fliegen gelernt…
rundumkiel
Januar 13th, 2010
Nach dem Aufwachen hast es noch eine Zeit geglaubt? Oh, das ist schön …
Lieben Gruß
Iris
Lilie
Januar 13th, 2010
waoh, liebe Iris, DAS will ich auch, SOFORT, du schreibst sehr ansteckend!!! Vielleicht hilft es ja auch ohne das Fliegen manchmal, einfach die Arme auszubreiten und Freiheit zu denken…
Liebe Grüsse Andrea
andrea2007
Januar 14th, 2010
Danke, liebe Andrea.
Arme ausbreiten, Augen schließen und den Wind spüren … das mache ich besonders gerne, wenn wir Urlaub an der Nord- oder Ostsee machen. Das hat was …
Lieben Gruß
Iris
Lilie
Januar 14th, 2010
Ja, das ist dort auch etwas ganz besonderes… und heute hab ich es auf der -leeren- Skipiste gemacht und kurz an Dich gedacht… und dann war da wunderbare Freiheit in mir …. so schön. Liebe Grüsse Andrea
andrea2007
Januar 15th, 2010
Guten Morgen liebe Andrea,
Übrigens: Herzlichen Glückwunsch! Du hast den 1.000sten Kommentar bei mir geschrieben *freu*
schön, dss du dieses Gefühl hattest und dabei an mich gedacht hast
Liebe Grüße in den Tag
Iris
Lilie
Januar 16th, 2010