Heute …
Juli 12th, 2010ist wieder ein besonders glücklicher Tag. Und deshalb stelle ich hier das Bild ein, an dem ihr erkennen könnt, warum. Es ist sozusagen, das Erkennungsbild.
ist wieder ein besonders glücklicher Tag. Und deshalb stelle ich hier das Bild ein, an dem ihr erkennen könnt, warum. Es ist sozusagen, das Erkennungsbild.
Als es noch nicht ganz so heiß war wie jetzt, war ich mal wieder auf dem Melaten-Friedhof. Da braucht ihr euch gar nicht zu wundern. Melaten ist mehr als “nur” ein Friedhof. Melaten ist ein wunderschöner Park mit alten Bäumen und Skulpturen. Wahre Kunstschätze der Bildhauerei kann man hier entdecken.
Und da ich - wie ihr ja wisst - ein großes Faible für Engel habe, genau der richtige Ort, um auf Entdeckungsreise zu gehen.

Neben all den wunderschönen alten Engel-Statuen, gibt es auch modernere Kunst zu sehen:
Und auch ein Löwe zur Bewachung darf nicht fehlen:
Melaten ist wirklich ein wunderbarer Ort im Herzen Kölns.
Nun, vor einiger Zeit habe ich von meinem Plan berichtet, einen Literaturkreis zu gründen. Da es jetzt nur noch zwei Monate bis zum ersten Treffen sind, wird es Zeit, das Buch vorzustellen, welches im September besprochen werden soll.
Also:
Herrad Schenk: In der Badewanne
kiwi-Verlag
ISBN: 978-3-462-04025-8
Preis: 7,95 Euro
“Ein Badeunfall und seine Folgen: Die leidenschaftliche Wannenbaderin Ulrike Reimer, Ende fünfzig, Journalistin, wieder Single, rutscht in der Badewanne aus und kann nicht mehr heraus. Und während sie auf Rettung durch ihre Putzfrau wartet, zieht ihr wild bewegtes Leben an ihr vorbei.”
Jetzt hoffe ich auf eine rege Teilnahme.
Eine Lokalität ist bereits ausgewählt, allerdings habe ich mir bis August noch Zeit gegeben, ggfs. auszuweichen. Wer Interesse hat, live dabei zu sein, kann mir gerne mailen. Dann werde ich euch nähere Einzelheiten über den Treffpunkt mitteilen.
Jetzt wünsche ich euch aber zunächst einmal viel Spaß beim Lesen …
Nein, es ist kein Karneval und nein, ich war auf keinem Millowitsch-Gedenk-Fest. Wir waren im Zoo. Und das war wirklich wunderschön.
Wenn de rin küss, siehste de Kamele
Nä, wat sin die jroß …
Nun, die Kamele haben wir nicht fotografiert. Denen war es anscheinend zu warm, denn sie hatten sich in den Schatten verzogen und frönten dem Müßiggang.
Wigger durch, do sin de Elefante.
Nä, wat sind die deck …
un beluhr mer dänne ens ihr Quante … Ähm, zurück zu unserem Zoobesuch.
Es war herrliches Wetter und so vieles war neu gestaltet.
Zum Beispiel das neue Hippodrom, indem nicht nur die Hippos ihr Zuhause haben …
… auch die Krokodile fühlen sich hier sehr wohl.
Janz am Äng, do kütt mer zu de Aape …
Die sieht mer der janzen Daag römhöppe
un bei däne mäht jo jeder, wat e well!
Nach fünf Stunden Aufenthalt im Zoo, hätten wir es gerne diesem Büffel hier gleich getan …
Allerdings gab es auch Zeitgenossen, denen die Sonne gar nichts auszumachen schien und sich so richtig wohl fühlten …
Auch diese kleinen Gesellen genossen den Tag unter ihrem Sonnendach …
Ene Besuch im Zoo … dat es esu schön, dat es wunderschön!
Nach einer relativ schmerzfreien Nacht entdeckte ich am nächsten Morgen zahlreiche Blutergüsse und Prellungen. Ein wenig humpelnd machten wir uns auf den Weg zum Berliner Hauptbahnhof. Unser Freund begleitete uns, wofür ich ihm seeehr dankbar bin.
Treffpunkt war an der Information, von dort sollte uns der Mobi-Service weiterhelfen. Bis dahin verlief alles reibungslos. Doch dann die nächste Aufregung: Unsere Platzreservierungen (Rollstuhlplatz und Begleitung) waren jedoch in dem Teil des Zuges, der nach Köln fahren sollte (der Zug sollte in Hamm getrennt werden). Wir jedoch hatten eine Fahrkarte bis Düsseldorf. Aufgrund des Spartarifs ist eigentlich keine Umbuchung möglich. Ich weigerte mich strikt, in den “Düsseldorfer Zugteil” einzusteigen. Wie soll das gehen, ohne Platzreservierung für Rollstuhl-Fahrer??? Doch wir hatten Glück. Der wirklich nette Mobi-Service-Helfer nahm sich jetzt der Sache an. Alles wurde organisiert. Wir konnten also mit dem Kölner Zugteil mitfahren (für uns ist es egal, ob Köln oder Düsseldorf - wohnen wir doch dazwischen), der Mobi-Service in Düsseldorf wurde abgesagt, der Kölner Service informiert, der Schaffner wusste ebenfalls Bescheid, dass wir - auch wenn auf der Fahrkarte Düsseldorf stand - richtig reisten. Und so wurde die anfängliche Aufregung sofort im Keime erstickt. Puh - da war ich aber erleichtert.
Wir verabschiedeten uns von unserem Freund und dann fing die Prozedur mit der Daumenschiene an. Mannomann, ich sage euch, einhändig bin ich doch recht ungeschickt. Aber hier muss ich wirklich eine Lanze für die Bahnbediensteten brechen. Alle waren sehr zuvorkommend und halfen wo sie nur konnten. Und mit nur 20 Minuten Verspätung kamen wir dann in Köln an, wo uns der Mobi-Service empfing. Die schwerste Hürde war nur noch den Weg nach Hause zu bewältigen. Raus aus der S-Bahn, Reisetasche auf Schatzis Schoß und fast einhändig den Rollstuhl schieben. Endlich zu Hause.
Aber trotz allem: Es war ein tolles Wochenende!!!!
Ende
Ich rappelte mich also auf und untersuchte mich eingehend. Das Endgelenk meines linken Daumen war ziemlich tief aufgeschnitten. Keine Ahnung, wie ich das hinbekommen habe. Ich hielt also meine Hand und machte mich auf den Weg zur Terasse. Zaghaft fragte ich, ob mich jemand verbinden könne … und dann hatte ich das Gefühl, dass Panik ausbrach. Das war wirklich nicht meine Absicht. Ehrlich!
Tropfend stand ich da und wartete darauf, dass mir jemand half. Eine Marotte von mir ist, dass ich an meinem linken Daumen einen Ring trage. Als ich dann aber sah, wie der Daumen immer dicker wurde, war klar, dass wir zur Notaufnahme fahren mussten. Also ab ins Krankenhaus. Dort wurde zunächst der Ring aufgeschnitten und die Wunde notdürftig versorgt. Dann hieß es warten. Nach ca. zwei Stunden wurde ich zu einem Arzt vorgelassen, der zunächst einmal den Bericht schrieb, bevor er sich meinen Finger ansah. Seltsame Reihenfolge, nicht wahr?
Nun gut. Es blutete noch immer. Der Arzt pulte etwas in dem Schnitt herum, legte noch einmal einen provisorischen Verband an und meinte, ich müsse noch etwas warten, da der Raum nicht frei sei, in dem ich genäht werden sollte. Okey! Schließlich liebe ich das Warten in Krankenhäusern … ![]()
Nach weiteren 90 Minuten dann, wurde ich endlich versorgt. Mittlerweile war bereits 21.00 Uhr. Als die lokale Betäubung wirkte, wurde mein Daumengelenk mit vier Stichen genäht. Nachdem der Verband angelegt worden war, verpasste man mir noch eine Daumenschiene. Prima, jetzt war ich praktisch bewegungsunfähig. Habe ich schon erwähnt, dass ich Linkshänderin bin?  Ich bekam noch eine Tetanus-Spritze, mein Knie wurde verpflastert und ich wurde mit Schmerztabletten versorgt. Endlich konnte ich wieder gehen.
Tja, so endete unser Wochenende bei unseren Freunden doch recht blutig und aufregend. Am nächsten Tag sollte es wieder nach Hause gehen.
Mit meinem Schatz im Rollstuhl, Reisetasche und Daumenschiene - wie das geklappt hat, erfahrt ihr im vierten und letzten Teil meines kleinen außergewöhnlichen Reiseberichts.
Fortsetzung folgt …
Tja, den ersten Tag füllte also voll und ganz die Anreise aus. Nach einem leckeren Raclette-Essen, waren wir dann auch bald soweit, dass uns die Augen zu fielen.
Am Samtag dann spielte das Wetter nicht ganz so mit. Es war kühl und ab und zu verlor der Himmel ein paar Tränen. Also beschlossen wir, eine kleine Schiffstour zu machen. Dort saßen wir warm und bekamen doch etwas zu sehen. Aber wie das so ist, wenn man sich nicht so häufig sieht, wurde ausgiebig gequatscht. Den Tag schlossen wir dann mit einem Besuch in einem indischen Restaurant.
Sonntag war das große Fest anlässlich des 100. Geburtstages von Frohnau. Oldtimer-Show, Kunst- und Handwerkermarkt, jede Menge Programm für alle Altersklassen und nicht zuletzt die Sonne luden zum Flanieren ein. Toll!
Nachmittags war Kaffeetrinken auf der heimischen Terasse unserer Freunde angesagt. Nach dem Kaffee dösten unsere Freunde in der Sonne und mein Schatz hatte sich an das Ende des Gartens in den Schatten gesetzt. Und ich? Ich musste natürlich mal wieder rumlaufen. Die Steintreppe hinunter zur Mülltonne, Blümchen gucken und mich dabei wohl fühlen.
Doch dann passierte es … Fragt mich bitte nicht, wie es dazu kam, wahrscheinlich bin ich einfach zu schusselig einen Fuß vor den anderen zu setzen. Plötzlich fiel ich wie ein gefällter Baum, und ehe ich mich versah, lag ich bäuchlings zwischen einer Mauer und einem Blumenkübel. Vorsichtig bewegte ich zunächst meine Glieder. Die Knie schmerzten, aber sonst schien alles in Ordnung zu sein. Doch, wo kam denn das ganze Blut her? Dicke Tropfen meines ureigenen Lebenssaftes benetzten die Steinplatten des Gartens. Niemand hatte etwas mitbekommen …
Fortsetzung folgt …
… und die DB nutzt, dazu noch in seiner Mobilität eingeschränkt ist, dann - ja dann - wird es richtig spannend.
Aber ganz von vorn: Nachdem ich beschlossen hatte, dass ich mich genug neu organisiert habe, stand auch schon unser Besuch bei unseren Freunden in Berlin an. Die Fahrkarte war schon lange gekauft, die Plätze reserviert, der Mobi-Service gebucht und der Freund aus Berlin um 15:08 Uhr - zur Ankunftzeit - an den Berliner Hauptbahnhof bestellt. Aber wie so oft, kam es doch etwas anders.
Am Düsseldorfer Hauptbahnhof sollte uns ein Bediensteter des Mobi-Services von der S-Bahn abholen. Sollte … Acht Minuten vor der Abfahrt unseres ICEs warteten wir noch immer und wurden so langsam aber sicher nervös. Und so machten wir uns alleine auf den Weg zum Gleis 17, um dort die Information zu erhalten, dass unser Zug mindestens 60 Minuten Verspätung habe - oder nein, halt! - ausfiele. Aber eine Stunde später sollte ja der nächste Zug unser Ziel ansteuern. Also genug Zeit, die Toilette aufzusuchen und danach unser verloren gegangenes Mobi-Service-Helferlein ausfindig zu machen. Wo sucht man dann? Richtig! An der Information. Also, Reisetasche auf den Schoß von meinem Schatz und dann Mann und Gepäck mit dem Rollstuhl quer durch den Bahnhof hin - Treffpunkt auf Gleis 17 vereinbaren - und quer durch den Bahnhof wieder zurückschieben. Puh - geschafft!
Na ja, der nächste Zug kam dann auch mit einer Verspätung von 30 Minuten. So hatte sich also unsere Abfahrtzeit ganz ungeniert um 90 Minuten verschoben. Aber endlich sollte es losgehen - nur noch 5 Minuten bis zur Abfahrt. Doch … eine kaum zu vernehmende Durchsage verriet uns, dass unser ICE nun doch auf Gleis 15 ein- bzw. abfahren sollte. Also winkten wir von Bahnsteig zu Bahnsteig fröhlich den Bahnbediensteten zu, machten Handzeichen, die auch tatsächlich richtig verstanden wurden. Denn als wir auf Gleis 15 ankamen - nachdem die ganze Prozedur, also wieder Reisetasche auf Schatzis Schoß und auf zum Aufzug usw. -,  stand die Rampe für Rollstuhlfahrer bereit. Jetzt aber - jetzt konnte es losgehen.
Während der Fahrt dann geschah so etwas wie eine Zeitverzögerungsbeschleunigungsmagie, oder so ähnlich. Wieso? Na, mit 90 Minuten Verspätung abgefahren und mit 150 Minuten Verspätung angekommen. Na? Ist das nichts?
Tja, wenigstens wurde uns im Zug das Fahrgastrechte-Formular in die Hand gedrückt, so dass wir jetzt unsere Entschädigung geltend machen können. Aber, was war passiert? Bei Spandau hatten irgendwelche Schlaumeier die Oberleitungen geklaut … tztztz
Okey, nachdem wir dann unsere Freunde dreimal über eventuelle Ankunftzeiten informiert hatten, waren wir dann pünktlich zum Abendessen in Berlin.
Fortsetzung folgt …
Heute schicke ich euch einfach nur ein kleines Hallo. Im Moment habe ich einfach zu viel zu tun. Ich lese zwar bei euch, komme aber nur sporadisch zum Kommentieren. Mein Kopf ist voller unsortierter Geschichten und leer für neue Beiträge hier und dort. Das Aufräumen des Ateliers macht mehr Arbeit als ich dachte. Termine reihen sich aneinander.
Also bitte nicht wundern, wenn ich mich für ein paar Tage rar mache, bis ich mich neu organisiert habe.
Ich wünsche euch eine entspannte Zeit.
Morgens in der Früh um sieben,
- wo ist bloß die Nacht geblieben? -
mach’ ich mich auf zum Geldverdienen,
durch den Verkehr würd’ ich mich lieber beamen.
Guten Morgen, guten Morgen, jetzt bin ich hier,
aber denkt bloß nicht, ich bleib’ bis um vier.
Auch wenn sich biegt meine Schreibtischplatte,
jetzt brauch’ ich erst mal ‘nen Kaffee Latte.
Besprechung hier und Meeting da,
die Chefs rufen erfreut “Hurra”.
Denn steigt das Gehalt immer weiter,
stimmen Besprechungen sie besonders heiter.
Dann haben sie Zeit einen Plausch zu halten
und dabei ihre Aufträge zu verwalten.
Delegieren heißt das Zauberwort -
und das tun sie dann in einem fort.
Ich sitze dabei auf heißen Kohlen,
der Blick auf die Uhr zunächst verstohlen,
später dann ganz frei heraus:
Himmel noch mal, ich will hier raus!
Der Vormittag vergeht wie im Fluge,
die Aufträge kommen Zug um Zuge.
Endlich zeigt die Uhr dreizehn dreißig.
Mensch, was war ich heute fleißig!